Höhlen

Hasel Erdmannshöhle

Die Erdmannshöhle in Hasel ist eine von nur drei Tropfsteinhöhlen im Muschelkalk in Deutschland. Ihre erforschte Länge beträgt 2185m. Für Besucher sind 360m erschlossen. Die Höhle zählt jährlich 35.000 Besucher. Aktuelle Öffnungszeiten und Preise unter www.gemeinde-hasel.de.
Wie entsteht ein Tropfstein? Kohlensäurehaltige Wässer lösen den Kalk. Kommt das Wasser in einen Hohlraum verflüchtigt sich das Kohlensäuregas und übrig bleibt Wasser mit Spuren von Kalk. Der Kalk setzt sich an der Höhlendecke als Stalaktit und am Boden als Stalakmit ab. Treffen beide zusammen entsteht eine Säule. Der größte Stalaktit der Erdmannshöhle mißt 4,5m in der Länge und an seiner Basis 2m in der Dicke. Die Pfarrhaushöhle unterkreuzt den Haselbach.

Riedmatt Tschamberhöhle

Die Tschamberhöhle bei Riedmatt ist eine Lösungshöhle. Der Höhlenbach gräbt sich immer tiefer in das Gestein. Die Länge des erforschten Teiles ist 1550m. Für Besucher sind ca. 600m erschlossen. Die Höhle zählt jährlich 1500 Besucher. Weitere Infos finden Sie auf www.tschamberhoehle.info
Koordinaten: 47° 35´ 18" N, 7° 49` 7,5"O
Kleine Tropfsteinchen und Sinter sind nur im Eingangsbereich der Höhle zu finden, die der Bach nicht mehr durchfließt. Bedingt durch kleine Undichtigkeiten im Gestein, die  durch Erschütterungen beim Bahnbau entstanden. Am Ende des begehbaren Teiles der Höhle überrascht ein kleiner Wasserfall.
Für Kinder ist so ein Höhlenbesuch immer etwas besonderes.

Dossenbacherhöhle

Bilder: Eingangsbereich Dossenbacherhöhle mit dem ehemaligen Ortsvorsteher Kurt Vollmer. Die Höhle kann nicht begangen werden, sie befindet sich auf Privatbesitz.

Rheinfelden

Direkt unterhalb der Rheinbrücke befindet sich das St. Anna Loch. Nach einer der Sagen ließ die Burgherrin Anna alle Wertgegenstände, auch die goldene Glocke der Kapelle auf dem Inseli, bei der Belagerung von einem Reitervolk in den Rhein werfen. Zur Rache wurde Anna in den Rhein geworfen und ertrank. Wenn jemand hier ertrank hieß es: Anna hat ihn zu sich genommen.

Auf der Karte des Energiedienstes ist schön zu sehen wie aus mehreren Canyon einer wird. Das Wasser wird hier stark beschleunigt und im St. Anna Loch in einen Strudel umgewandelt. Von der ca. 3m Wassertiefe fällt das Wasser auf 34 m ab. Dieses Fallwasser erkenntlich an der unruhigen welligen Oberfläche zog schon einige Menschen in den Tod. Beim Steigwasser dahinter ist die Wasseroberfläche glatt.

Minseln

Nur über Tage bestehende kleine Höhle im Steinbruch Schleith, wie sie überall bei Bauarbeiten am Dinkelberg im Muschelkalk auftreten können.

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